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Stress und Bildverarbeitung

Ständig wachsende Anforderungen in einer komplexen Informationsgesellschaft erzwingen in zunehmendem Maße die Anpassung an vielerlei Stressbedingungen. Dieses Forschungsvorhaben soll die außerordentliche Bedeutung von Wahrnehmungsprozessen für die Auslösung physiologischer Stressreaktionen und entsprechendem Verhalten unter belastenden Umweltbedingungen aufzeigen. Im Zentrum stehen die Fragen, welche Effekte Stress auf die Lenkung der Aufmerksamkeit und Wahrnehmung emotional bedeutsamer Umweltbedingungen hat und wie diese mit Verhalten zusammenhängen. Forschungsleitendes Ziel ist es, elektrokortikale Befunde selektiver Bildverarbeitung unter Stress mit (1) Indikatoren der Aktivität des Autonomen Nervensystems, (2) protektiven Reflexen, (3) offen beobachtbarem Verhalten und (4) dem subjektiven Erleben in direkten Zusammenhang zu bringen. Die integrative Nutzung dieser Methoden ermöglicht Einblicke in die Gesamtwirkung von Stress auf den menschlichen Organismus.