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Bevorzugte Wahrnehmung emotionaler visueller und auditorischer Reize

Emotionale Ereignisse setzen sich meist aus vielen verschiedenen Informationen unterschiedlicher Modalitäten zusammen (z.B. visuell-auditorisch: einen gefährlichen Hund sehen und hören). Es wird angenommen, dass der Bedrohungsgrad einer Situation durch die multimodale Wahrnehmung besser erkannt und eingeordnet werden kann. In diesem Zusammenhang konnten zahlreiche Studien zeigen, dass emotionale Bilder Aufmerksamkeit auf sich ziehen und in emotionsverarbeitenden und visuellen Hirnarealen verstärkt verarbeitet werden.

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Über die Verarbeitung emotionaler auditorischer Information ist deutlich weniger bekannt.

Dieses Forschungsprojekt untersucht ob emotionale (visuelle und auditorische) Reize bevorzugt wahrgenommen werden. Darüber hinaus werden Einflüsse emotionaler Verarbeitungsprozesse auf die Wahrnehmung nachfolgender neutraler Information untersucht. Die wechselseitigen Einflüsse von visueller und auditorischer emotionaler Information stehen dabei im Vordergrund. Das vorliegende Projekt soll helfen, den Zusammenhang von Emotion und Wahrnehmungsprozessen genauer zu verstehen. Das Projekt ist ein Teilprojekt der Forschergruppe Emotion und Verhalten.